Myrrhinil-Intest®

Herkunft & Tradition

Bei der Herstellung von Myrrhinil-Intest® wird großer Wert auf langjährige Geschäftsbeziehungen mit den Rohstofflieferanten gelegt. So garantiert die vertrauensvolle Zusammenarbeit eine dauerhaft hohe Qualität der verwendeten Heilpflanzen, die wiederum eine standardisierte Wirkstoffkonzentration des Arzneimittels gewährleisten – die Wirkstoffmenge in den Tabletten ist also immer gleich hoch.

Drei Wirkstoffe – ein Kontinent: Alle Rohstoffe für die einzigartige Pflanzen-Wirkstoffkombination aus Myrrhe, Kaffeekohle und Kamille kommen aus unterschiedlichen Regionen Afrikas – einem Kontinent mit langer Tradition in Anbau & Ernte von Heilpflanzen.

 

Herkunft & Gewinnung Myrrhe

Die Stammpflanze zur Gewinnung des Myrrheharzes für Myrrhinil-Intest® wächst in Somalia, Äthiopien, dem Jemen und im Sudan. Es ist ein kleines Bäumchen, das kaum drei Meter hoch wird und mit kleinen, oft gedrehten Blättern besetzt ist. Die Blüten bilden sich in rispenartigen Blütenständen aus. Arzneilich genutzte Myrrhe – auch „echte Myrrhe“ genannt – kommt vorrangig aus Äthiopien und Somalia. Zur Gewinnung des arzneilich wirksamen Harzes wird die Rinde angeritzt. Aus der Rinde tritt anschließend ein Milchsaft aus, der am Baum eintrocknet und von Hand geerntet wird.

Das getrocknete Harz selbst sieht graubraun oder gelbbräunlich aus, entweder bestäubt oder glänzend. Die einzelnen Myrrhe-Harzstücke sind etwa so groß wie eine Haselnuss oder kleben traubenartig zusammen. Die Bruchfläche ist glänzend, rötlichbraun oder bernsteinfarben, der Geruch aromatisch und der Geschmack würzig, kratzend oder nachhaltig bitter. Das Harz der Myrrhe hat eine komplexe Zusammensetzung und verfügt über ein reiches Spektrum an Inhaltsstoffen, welche die besondere Wirkung dieser Arzneipflanze ausmachen.

 

 

Repha bezieht seine Myrrhe von langjährigen Partnern aus Äthiopien und Somalia – damit stellt das Langenhagener Familienunternehmen nicht nur die hervorragende Anbauqualität der Rohware sicher, sondern leistet durch diese Geschäftsbeziehungen auch einen Beitrag zur Unterstützung der Landwirtschaft in krisengeschüttelten Regionen Afrikas.

 

Herkunft & Gewinnung Kaffeekohle

Kaffee ist ursprünglich in Äthiopien beheimatet und wird im tropischen und subtropischen Raum in vielen Varianten kultiviert.

Die Pflanze ist ein bis zu acht Meter hoch wachsender, reichlich beblätterter Baum. Die weißen, wohlriechenden Blüten sitzen als dichte Knäuel in den Blattachseln. Die Frucht ist eine Steinfrucht und in reifem Zustand meist rot gefärbt (Kaffeekirsche).

Zur Gewinnung der allgemein bekannten „Kaffeebohnen“  werden die geschälten Samen (grüner Kaffee) geröstet. Dadurch erhält der Kaffee sein typisches Aroma und die braune Farbe – und letztlich auch die anregende Wirkung, die ihn zu Deutschlands beliebtestem Getränk macht, noch vor Mineralwasser. Aber das ist ein anderes Thema …

Medizinisch interessant hingegen ist die Kaffeekohle, die in Arzneimitteln wie Myrrhinil-Intest® zum Einsatz kommt. Um sie zu gewinnen, werden ausgewählte, grüne Kaffeebohnen verschiedener Sorten noch stärker als üblich geröstet. Anschließend werden die so getrockneten Bohnen zu Kaffeekohle gemahlen. Dieses feine Pulver - man könnte es auch „medizinisches Kaffeepulver“ nennen - zeichnet sich durch eine sehr große Oberfläche aus, die Kaffeekohle seine herausragende Stellung in der Naturheilkunde beschert – und das seit über 50 Jahren, dank eines Arztes aus dem Schwarzwald …

Dieser Herr Dr. August Heisler (1881 –1953),  übrigens ein Freund von Albert Schweizer, entdeckte die Heilwirkungen der Kaffeekohle auf seinen zahlreichen Medizin-Reisen quer durch Afrika und Asien – und brachte sein Wissen nach Deutschland mit, wo es einerseits in Büchern festgehalten wurde und andererseits zur Entwicklung der ersten Arzneimittel mit Kaffeekohle führte. Die medizinische Geschichte des „magischen Heilpulvers“ reicht jedoch noch viel weiter als 50 Jahre zurück: Viele Naturvölker in Chile, im Orient oder in Kleinasien verwenden schon seit Generationen Kaffeekohle zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen – ohne zu wissen, was da eigentlich wirkt. Doch auch dieses „Geheimnis“ hat die moderne Wissenschaft inzwischen entschlüsselt – und so ist heutzutage gut belegt, warum Kaffeekohle in Myrrhinil-Intest® die Magen-Darm-Funktion zusammen mit Kamille und Myrrhe so gut unterstützt.

Repha bezieht seine Kaffeekohle aus unterschiedlichen Ländern Afrikas. In Deutschland wird die Kaffeekohle weiterarbeitet („veredelt“) und anschließend in standardisierter Qualität zur Herstellung von Myrrhinil-Intest® verwendet.

Herkunft & Gewinnung Kamillenblüten

Die auf kargen Standorten wachsende Kamille ist eine einjährige Pflanze mit aufrechtem, meist ästig verzweigtem Stängel.  Das Blütenköpfchen besteht aus auf dem hohlen, kegelförmigen Blütenboden sitzenden gelben Röhrenblüten und nach unten zurückgeschlagenen weißen Zungenblüten. Beim Zerreiben riechen die Blüten angenehm aromatisch.

Aus Eurasien stammend wurde sie als heilige Pflanze von nordischen Völkern dem Sonnengott Baldur zugeordnet. In unserer Epoche rechtfertigen die gründlich erforschten Kamillenwirkstoffe ihre hohe Wertschätzung seit der Antike.

In der Naturmedizin werden die Blüten und das daraus gewonnene ätherische Öl therapeutisch eingesetzt. Die Qualität wird neben der Herkunft vor allem durch die Trocknungs- und Lagerbedingungen bestimmt.

Da die Kamille heutzutage fast ausschließlich aus kontrolliertem Anbau stammt, sind Verunreinigungen durch die „Hundskamille“, die ein stark allergenes Potenzial besitzt, nahezu unmöglich. Kamillen-Allergien sind daher selten geworden.

Repha verwendet ausschließlich Kamille aus kontrolliertem Anbau, die keine Verunreinigungen enthält. Die Rohstoffe kommen aus Ägypten, einem der wichtigsten Anbauländer, wo die Heilpflanze in kontrollierter Landwirtschaft kultiviert wird. Im „Land der Pharaonen“ hat die Kamille übrigens auch eine lange Tradition: Die alten Ägypter widmeten die Pflanze dem Sonnengott Ra.