Durchfallerkrankungen

Verschiedenen Symptome deuten auf Durchfall. Was tun? Gibt es auch pflanzliche Mittel?


Durchfall – Symptome & Ursachen

Wer als Erwachsener mehr als dreimal täglich Stuhl abgibt, der zu dünn und/oder in der Menge vermehrt ist, leidet an Durchfall. Nach der Dauer der Erkrankung wird der akute vom chronischen Durchfall unterschieden. Hinter dem akuten, also plötzlich auftretenden und meist nur wenige Tage dauernden akuten Durchfall steckt fast immer eine Infektion mit Viren oder Bakterien. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Reisedurchfall. Aber auch Vergiftungen, Medikamente oder etwa der übermäßige Verzehr von Produkten mit Zuckeraustauschstoffen kommen als Auslöser in Frage.

Der längerdauernde oder immer wieder auftretende chronische Durchfall hängt ursächlich oft mit verschiedenen Krankheiten zusammen, wie beispielsweise dem Reizdarmsyndrom, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder einer Exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI), die mit einem Mangel an Verdauungsenzymen einhergeht. Da er als beständige Verdauungsstörung schwere Folgen für die Gesundheit haben kann, sollte die jeweilige Ursache auf jeden Fall ermittelt und entsprechend behandelt werden.

 

Durchfall –  Was tun? Gibt es auch pflanzliche Mittel?

Welches Mittel gegen Durchfall eingesetzt wird, richtet sich zuerst einmal danach, ob die „Diarrhoe“ chronisch oder akut auftritt. Bei chronischem Durchfall muss nach der jeweils zugrundeliegenden Krankheit geschaut werden. Bei Reizdarm oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen führt häufig erst eine Kombination verschiedener Behandlungen zum dauerhaften Erfolg (die sogenannte „multimodale Therapie“). 

Was hilft noch gegen Durchfall? Bei akutem Durchfall sind „Durchfall-Stopper-Medikamente“ nur bei starken Durchfällen sinnvoll. Denn in der Regel verschwinden die Beschwerden nach wenigen Tagen wieder von alleine. Wichtig ist es, den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen. Hier können so genannte Elektrolytpulver (aufgelöst in Wasser) eingenommen werden.

Wichtiger Hinweis: Beim Auftreten von unklaren Krankheitserscheinungen sollten Sie stets Ihren Arzt befragen.